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Wochenspiegel Wittenberg, 11. Mai 2011
Wittenberg (aw). Wer kennt es nicht das KTC: Viele Wittenberger haben
schon ihre Kindheit und Jugend in den Sälen verbracht. Jeder hat persönliche
Erinnerungen und weiß etwas über seine Erlebnisse zu erzählen.
Das Interview fand im Januar 2011 statt. |
Das haben wir . Noch !
Kreiskulturhaus "Maxin Gorki" |
KTC Nordseite |
KTC Südseite |
Das sind die für Wittenberg
positiven Folgen des Gräberfundes, aber der Krieg einiger Mandatsträger
gegen
das KTC geht weiter, denn ein gut
funktionierendes Haus mit DDR-Funktionsanbau kann eben nicht sein.
Den Mandatsträgern der Stadt
wird von interessierter Seite eingehämmert, daß das KTC nur
ein maroder
unbrauchbarer Rest, bzw. eine Bausünde,
der DDR ist. Weg damit! -Wir brauchen nur eine Aula für den
"Campus Wittenberg"-. Schließlich
wurden für diese "Aula" unter dem irreführenden Namen "Stadthaus"
schon 1,4 Millionen verbraucht.
Das KTC floriert trotzdem und begrüßte
im Jahr 2010 etwa 33 000 Gäste, die sich dort wohlfühlten.
Schützenswert ist es auch.
Denkt mal darüber nach!
Der Palast der Republik lässt grüßen,
wie unten zu lesen ist.
( Link zum KTC auf der Internetseite der Lutherstadt Wittenberg ) Dort steht die denkwürdigen Sätze:
| "Das Kultur- und Tagungszentrum (KTC) wird durch die Lutherstadt
Wittenberg (Fachb.Gebäudemanagement) betrieben.
Künftig soll die Funktion des KTC durch den Neubau des „Stadthauses“ am Arsenalplatz ersetzt werden." |
Dieser alberne Entwurf
unten sollte der Ersatz für das KTC sein,
doch es kam
anders, im letzten Moment. Rudolf sei Dank!
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herunterladen Stadthaus Wittenberg |
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Im Erdgeschoss wurde bei den obligatorischen Grabungen das vermutliche
Grab des askanischen
Kurfürsten Rudolf II. gefunden. Jetzt wird es wohl ein Museum
werden, für die Touristen.
Der absurde Traum vom "Stadthaus auf der Ruine" ist ausgeträumt.
Aber es gibt schon neue Pläne für ein ähnliches Stadthaus,
das die Bürger nicht brauchen.
Dafur werden sie ihr Kulturhaus (KTC) verlieren.
Neues Einkaufszentrum und Besucherempfang entstehen auf dem Arsenalplatz: Der Baustart soll im Juni sein Wittenberg (wg). Bauruinen und grabende Archäologen prägen derzeit das Bild auf dem Arsenalplatz, hinter den Kulissen wird auf Ebene der Verwaltung und Investoren emsig gearbeitet: „Für das Einkaufszentrum starten im Juni die Baumaßnahmen, die Eröffnung wird im vierten Quartal 2012 erfolgen", erklärt Oberbürgermeister Eckhard Naumann (SPD). In Vorbereitung ist das Entwid-mungsverfahren von Straßenabschnitten im Bereich des Arsenalplatzes, die in das Eigentum des Investors übergehen. Die heruntergekommenen Objekte in der Jüdenstraße l und 2 sowie Markt 16 werden ab April abgerissen, einzige Auflage des Denkmalschutzes: Die wertvollen Sandsteinportale müssen erhalten bleiben. Bis Ende Mai beenden die Archäologen die Sicherungsgrabungen auf dem Arsenalplatz. Es erfolgt eine umfangreiche Dokumentation der Befunde, was für die Nachwelt erhalten bleiben soll, ist derzeit in der Diskussion - wie zum Beispiel der Gewölbekeller des Wittenberger Buchdruckers Hans Lufft. Die Bauanträge für das EKZ sind in Arbeit und werden zeitnah gestellt. Ebenfalls laufen die Feinabstimmungen für die Außengestaltung des EKZ sowie für die Neugestaltung des befestigten Teils des Arsenalplatzes, auf dem der Wochen- markt stattfindet. Anfang des zweiten Quartals 2011 wird der Bauantrag für den touristischen Besucherempfang auf der Nordseite des Arsenalplatzes gestellt. Als erstes wird das als Stadthaus bezeichnete Veranstaltungs zentrum entlang der Freifläche an der Mauerstraße gebaut. Neuer Arsenalplatz: OB Eckhard Naumann ist optimistisch. Da geht nichts mehr schief Im Gegensatz zu früheren Planungen befindet sich der große Saal im Erdgeschoss. Dann folgen die Module Stadtinformation und Ratsarchiv im Bereich Jü-denstraße/Mauerstraße. Stadthaus, Stadtinformation und Ratsarchiv werden durch einen verglasten Kreuzgang miteinander verbunden - als Erinnerung an das ehemalige Kloster. Als viertes Modul wird die historische Stadtinformation, die sich in der ehemaligen Klosterkirche der Franziskaner befindet, realisiert. Geplant ist kein herkömmliches Museum, sondern ein Haus, das über die Geschichte Wittenbergs als kurfürstliche Stadt informiert. Im Herbst 2012 soll die neue Ausstellung der Städtischen Sammlungen im gegenüberliegenden Zeughaus eröffnet werden. Zwar ist das Geld für den zentralen Besucher emp fang noch nicht auf dem städtischen Konto, aber die Fördermittelbescheide befinden sich in der baufachlichen Prüfung und die Eigenanteile der Stadt sind bereits bestätigt. „Da kann nichts mehr schiefgehen, selbst wenn nach der Landtagswahl die Regierung komplett wechseln sollte", versichert Naumann. |
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| Mitteldeutsche Zeitung Wittenberg,
7. März 2009
Museumsinsel und Palast der Republik |
Gräber-Fund in Wittenberg bringt allerlei
andere Bauvorhaben durcheinander. Es ist die hohe Zeit der Ideen.
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Ein Stadthaus? Manch einer hängt am alten "Gorki". Heute KTC Foto: A. Kuhn
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Rückblick
Altstadtsanierung Vor 4 Jahren stand dieser Leserbrief in der Mitteldeutschen ZeitungMitteldeutsche Zeitung Leserbriefe WBG Donnerstag, 21.Dezember 2006 - 13
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Die Feinde des KTC geben nicht auf zum Campus Wittenberg