Rundgang durch das Museum
An dieser Stelle wollen wir Ihnen einen kurzen Einblick in das Museum gewähren. Naturgemäß kann es sich hierbei nur um einen kleinen Teil des Museums bzw. der Exponate handeln. Wir hoffen jedoch, Ihnen damit Appetit auf einen Besuch dieses herausragenden Museums zu machen, solange es noch im gegenwärtigen Umfang zu sehen ist und unser Bemühen zu unterstützen, das Museum in der vorhandenen hohen Qualität zu erhalten.
Der erste große Themenkreis des Riemer-Museums, die naturkundliche Ausstellung widmet sich der Entwicklungsgeschichte der Tiere vom Einzeller bis zum Menschen und ist z.Z. im Erdgeschoss des Schlosses untergebracht.
Übersicht über den Stammbaum der Tiere nach der Evolutionslehre.
Das große Schaubild befindet sich gleich am Eingang zum
naturkundlichen Teil der Ausstellung und leitet einen anschaulichen und
didaktisch sehr wertvollen Überblick über die Entwicklungsgeschichte
ein.
Schauvitrine zum Thema Korallen mit verschiedenen Beispielen von Steinkorallen und Hornkorallen.
Schauvitrine mit verschiedenen Arten von Käferschnecken, Schnecken, Grabfüßern und Muscheln.
Schauvitrine
mit einer Übersicht der verschiedenen Insektengattungen - Libellen,
Gespenstheuschrecken, Wanzen, Fliegen, Wespen, Zikaden, Käfer,
Netzflügler und Schmetterlinge.
Eine
von mehreren Ausstellungsvitrinen zum Thema Reptilien, zu sehen u.a.
Leguan, Flugdrache, Nilwaran, Schlangen, Schildkröten und Krokodile.
Zentraler und besonders sehenswerter Teil des Riemer-Museums ist die Primatenausstellung, in der eine große Zahl von Halbaffen und Affen sowie die heute noch lebenden Menschenaffen in hervorragend gestalteten Vitrinen zu sehen sind.
Naturnah
gestaltete Orang-Utan-Gruppe. Dieser Menschenaffe ist heute noch in
Sumatra und Borneo zu Hause, war früher aber in großen Teilen
Südostasiens beheimatet und ist durch die menschliche Zivisation stark
gefährdet bzw. vom Aussterben bedroht.
Gorillapärchen
in natürlichem Lebensraum nachgestalteter Umgebung. Diese größte
Menschenaffenart lebt in den drei Unterarten Östlicher Flachlandgorilla,
Westlicher Flachlandgorilla und Berggorilla in den Regenwäldern
Zentralaafrikas. Heute sind die Gorillas zunehmend durch Jagd und eine
immer stärkere Vernichtung ihres Lebensraums gefährdet.
Meisterhaft
gestaltete Schimpansengruppe. Schimpansen bewohnen Urwälder und
Baumsavannen West- und Zentralafrikas. Durch Bejagung und Zerstörung
ihres Lebensraums sind sie gefährdet. Sie sind sowohl Baum- als auch
Bodenbewohner. Stammesgeschichtlich stehen Schimpansen dem Menschen am
nächsten.
Der
Geweihraum ist der einzige Ausstellungsraum, den Juius Riemer selbst
noch in der heutigen Ausstattung erlebt hat. In ihm sind insbesondere
Geweihe und Gehörne von Paarhufern in beeindruckender Vielfalt zu sehen.
Auf
dieser Schautafel sind Geweihe des sibirischen und europäischen Rehes
zu sehen. Dabei werden einerseits die Entwicklung des Geweihes nach
Lebensalter als auch verschiedene Mißbildungen gezeigt.
Der zweite große Themenkreis des Riemer-Museums, der z.Z. im 1. Obergeschoss des Schlosses untergebracht ist, widmet sich der Völkerkunde und enthält u.a. Ausstellungsstücke, die nur in wenigen Museen gezeigt werden.
Der
Rundgang im völkerkundlichen Teil beginnt mit dem alten Ägypten. Diese
Ausstellungsvitrine beschäftigt sich mit der Mumifizierung von Menschen
und Tieren.
Kunstvoll gefertigte und reich bemalte Mumienhülle
Schauvitrine mit Kulturzeugnissen nordafrikanischer Völker.